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Die Aminosäure Arginin

Was versteht man unter Arginin?

L-Arginin, kurz Arginin genannt, zählt zu den semi-essenziellen α-Aminosäuren. Im Gegensatz zu essenziellen Aminosäuren kann Arginin sowohl über die Nahrung zugeführt als auch vom menschlichen Körper aus Nährstoffen und anderen Aminosäuren gebildet werden. Arginin gehört zur Gruppe der proteinogenen Aminosäuren, welche die kleinsten Bausteine von Proteinen sind und folglich im genetischen Code des Menschen angelegt sind.

Obwohl der menschliche Körper L-Arginin selbst herzustellen kann, reicht die Menge nicht immer aus. Defizite treten speziell in Wachstumsphasen bei Kindern und Jugendlichen, während der Schwangerschaft, bei Stress und nach Verletzungen auf und somit sollte die wichtige Substanz zusätzlich über die Nahrung zugeführt werden.

Als Prophylaxe und bei Mangelerscheinungen empfehlen sich Nahrungsergänzungsmittel, welche den Körper mit ausreichend Arginin versorgen. Bei Erwachsenen kann der menschliche Organismus nur geringe Mengen der semi-essenziellen Aminosäure herstellen, obwohl der Arginin-Bedarf im Alter steigt. Speziell Personen mit Gefäßerkrankungen, Demenz und Bluthochdruck benötigen mehr Arginin.

 

 

Arginin reguliert Hormone und fördert Erektionen. Man findet diese Aminosäure im Gehirn und sie kontrolliert die Produktion der weißen Blutkörperchen. Arginin fördert die Bildung von Stickstoffmonoxid. Dieser Stoff ist sowohl für die Gesundheit als auch für das Wohlbefinden bedeutsam.

Arginin Mangelerscheinungen:

Besonders kritisch ist es, wenn der Arginin-Spiegel zu nieder und der ADMA-Spiegel im Blut zu hoch ist, da ADMA, also das Asymmetrische-Di-Methyl-Arginin, im menschlichen Körper einen Gegenspieler der Aminosäure darstellt. Die Umwandlung von Arginin zu Stickstoffmonoxid kann gehemmt werden und ein NO-Mangel ist die Folge.

Menschen mit Arginin-Mangel leiden häufig an einer verminderter Leistungsfähigkeit, verschlechterten Herzleistung und Stimmungsschwankungen. ⁠⁠Zudem können Leistungsstörungen im Gehirn auftreten. Neben Demenz und Diabetes mellitus kann ein Mangel Arteriosklerose hervorrufen.

Die Wundheilung kann gestört sein und die Anfälligkeit für Infekte kann sich erhöhen. Weitere Folgen eines L-Arginin-Mangels können Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und Unruhe sein.

Wer entdeckte L-Arginin?

Die Substanz wurde 1886 erstmals von Ernst Schulze entdeckt. Der deutsche Chemiker stellte fest, dass keine andere Aminosäure einen höheren Anteil an Stickstoff aufweist. Somit kommt dieser Aminosäure eine bedeutende Rolle bei der Stickstoffoxid-Produktion zu.

Wie entsteht Arginin im menschlichen Körper?

Im Organismus entsteht Arginin aus drei Aminosäuren im Harnstoffzyklus.

Funktionen und Wirkungsweise von L-Arginin:

L-Arginin zählt zu den vielseitigsten Aminosäuren im menschlichen Organismus. Diese Substanz ist ein wichtiger Bestandteil des Harnstoffzyklus und er ist auch der Stickstoffoxid-Bildung beteiligt. Zudem kann die semi-essenzielle Aminosäure in mehrere bioaktive Stoffe wie zum Beispiel Agmatin oder Kreatin umgewandelt werden.

Argin übernimmt zahlreiche Aufgaben. Es weitet die Blutgefäße, verbessert folglich den Blutfluss und vermindert Ablagerungen in den Wänden der Gefäße.

Beim Proteinstoffwechsel werden stickstoffhaltige Substanzen abgebaut und es entsteht Ammoniak. Ammoniak wird in der Leber im Harnstoffzyklus über gleich mehrere Zwischenstufen in Harnstoff umgewandelt. Hierfür wird Arginin gespalten und somit kann der ungefährliche Harn ausgeschieden werden.

Sowohl in der Bauchspeicheldrüse und Leber als auch in den Nieren kann der Körper Arginin, Methionon und Glycin Kretin produzieren. Die nicht-proteinogene Aminosäure trägt vor allem zur Energieversorgung der Muskulatur bei. Kreatin wiederum versorgt die Muskeln mit Energie und auch die mentale Erschöpfung kann reduziert werden, da das Gehirn mehr Sauerstoff aufnehmen kann.

Wirkung von L-Arginin

Die multifunktionale Aminosäure übernimmt im menschlichen Organismus eine Vielzahl an Aufgaben.

  • bessere Durchblutung
  • weniger Ablagerungen in Blutgefäßen
  • blutdrucksenkende Wirkung
  • regt Stoffwechsel und Kreislauf an
  • fördert Insulinproduktion und Insulinsensitivität der Zellen
  • Einfluss auf Hormone
  • stärkt Immunsystem

Formen von Arginin:

Generell kann bei Nahrungsergänzungsmitteln zwischen L-Arginin Hydrochlorid, kurz HCL, und L-Arginin unterschieden werden. Als Rohstoff sind beide Formen erhältlich, jedoch weisen sie Unterschiede in puncto Reinheit und pH-Wert auf.

Die L-Arginin-Base steht für die eigentliche Aminosäure L-Arginin, sie weist eine Reinheit 98 bis 100 Prozent auf und besteht somit fast zur Gänze aus reinem Arginin.

Obwohl Arginin eine Aminosäure ist, zählt sie aus chemischer Sicht zu den Basen, da der pH-Wert zwischen 10,5 und 12 liegt.

Arginin-Hydrochlorid besteht aus einer Salzsäure und einer Base. Im Gegensatz zur Arginin-Base beträgt die Reinheit lediglich 75 Prozent.

HCL kann besser in Wasser aufgelöst werden und der Geschmack ist neutral. Der pH-Wert von Arginin-Hydrochlorid liegt im sauren Bereich und reicht von 6,0 bis 6,4.

Produktionsverfahren bei Nahrungsergänzungsmitteln:

Nahrungsergänzungsmittel können anhand der unterschiedlichen Herstellungsverfahren unterschieden werden. Bei der Herstellung der Arginin-Base wird fermentiert und pflanzliche Grundstoffe werden von Enzymen und Bakterien umgewandelt.

Die Gewinnung von Arginin-Hydrochlorid beruht meist auf Extraktion, deren Ausgangsstoffe Entenfedern aus Massentierhaltung darstellen.

Arginin oder Arginin-Hydrochlorid (HCL)?

Sowohl der hohe Reinheitsgrad als auch der basische pH-Wert zählen zu den wichtigsten Pluspunkten der Arginin-Base. Diese Substanz kann auch von Vegetariern und Veganern eingenommen werden, da sie pflanzlichen Ursprungs ist.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Extraktion von Arginin-Hydrochlorid Rückstände von Medikamenten oder Schmermetalle enthalten sind.

Dosierung von Arginin-Base und Arginin-HCL:

Eine generelle Dosierungsempfehlung gibt es nicht, da die Dosis vom Alter, von der Ernährung, der aktuellen Lebenssituation, dem Stresslevel, dem Gesundheitszustand und von der Ernährung abhängig ist. Die empfohlene Mindestmenge reicht von 3000 bis 6000 mg täglich.

Die Wirkung von L-Arginin setzt etwa 20 Minuten nach der Zufuhr des Nahrungsergänzungsmittels ein und dauert etwa drei Stunden. Für eine dauerhafte Wirkung ist es ratsam, Arginin mehrmals täglich im Anstand von mehreren Stunden einzunehmen.

Während in einer 700 mg Kapsel der Arginin-Base knapp 700 mg Arginin enthalten ist, nimmt man mit einer 700 mg Arginin-Hydrochlorid lediglich 525 mg der semi-essenziellen Aminosäure zu sich.

Argininmangel und Stoffwechselerkrankungen:

Es gibt gleich verschiedene Stoffwechselerkrankungen, welche mit Störungen des Argininhaushalts einhergehen. Hierzu zählen der Ornithintranscarbamylase-Mangel, die Argininbernsteinsäure-Krankheit ebenso wie die Argininämie. All diese Erkrankungen sind angeboren und die ersten Symptome treten oftmals schon im Kindesalter auf.

Stoffwechselerkrankungen bei Kindern:

Sowohl Jungs als auch Mädchen können an einem Ornithintranscarbamylase-Mangel erkranken, jedoch sind Jungs häufiger betroffen. Aufgrund des Enzymmangels kommt es zu Störungen des Harnstoffzyklus, der Ammoniakspiegel im Blut steigt und Arginin und Citrullin sind zu gering konzentriert. Neben der zusätzlichen Einnahme von Aminosäuren müssen Betroffene auch ammoniakbindende Medikamente einnehmen.

Bei der Argininbernsteinsäure-Krankheit ist das Enzym Argininosuccinat-Lyase defekt.

Während dieses Enzym bei gesunden Personen Argininosuccinat zu Fumarat und L-Arginin spaltet, ist der Ablauf des Harnstoffzyklus bei Betroffenen gestört und Symptome wie Lethargie und Erbrechen sind im Säuglings- und Kindesalter keine Seltenheit.

Je älter die Betroffenen sind, desto eher können sich Symptome wie Erkrankungen der Leber und Bluthochdruck manifestieren. Diese Krankheit wird mit der Einnahme von Arginin behandelt.

Argininämie wird durch eine Mangelerscheinung des Enzyms Arginase hervorgerufen.
Diese Krankheit ist durch einen zu hohen Agriginspiegel und erhöhte Ammoniakwerte im Blut gekennzeichnet. Neben einer verzögerten geistigen Entwicklung können auch neurologischen Schäden hervorgerufen werden.

Zusammenhang zwischen Arginin und Arteriosklerose:

Unter Arteriosklerose, auch Gefäßverkalkung genannt, versteht man eine chronische Entzündungsreaktion innerhalb der Gefäßwände, welche mit der Einlagerung von Cholesterin und Fetten einhergeht. Der Entzündung und Verengung der Gefäße kann durch eine ausreichende Versorgung mit L-Arginin vorgebeugt werden.

Jüngste Forschungsberichte belegen, dass sowohl bei der Entstehung als auch beim Voranschreiten der Arteriosklerose Stickstoffmonoxid beteiligt ist und durch einen Mangel an Argenin hervorgerufen werden kann.

Arginin fördert Muskelaufbau und Durchblutung der Muskeln:

Die Aminosäure ist in der Sportszene sehr gefragt, da Arginin sowohl den Muskelaufbau als auch die Regenerationsfähigkeit der Muskeln unterstützt. Der semi-essenziellen Aminosäure wird auch eine anabole Wirkung nachgesagt, da diese beim Freisetzen des STH Wachstumshormons beteiligt ist.

Kraftsportler setzen immer häufiger auf Nahrungsergänzungsmittel, welche einen hohen Anteil an L-Arginin enthalten, da einerseits der Aufbau der Muskeln unterstützt wird, andererseits die Durchblutung verbessert wird.

Das Ergebnis der Studie von Bailey im Jahre 2010 zeigt, dass die Durchblutung ebenso wie die maximale Sauerstoffaufnahme bei Sportlern, die extra Arginin einnahmen, deutlich besser war als jene von Sportlern, die kein Arginin zu sich nahmen.

Arginin senkt Blutdruck:

Bei Personen, die an Hypertonie leiden, ist der Druck innerhalb der Blutgefäße erhöht und das Risiko eines Schlaganfalls, Herzinfarkts, Nierenversagens oder einer Sehbehinderung steigt. L-Arginin kann einem zu hohen Blutdruck auf unterschiedliche Arten entgegenwirken.

Die Aminosäure stellt einen bedeutenden Baustein des Stickstoffmonoxids dar, welches mitverantwortlich für die Weitstellung der Blutgefäße ist. Bei Menschen mit Arginin-Mangel weisen die Blutgefäße oftmals eine verminderte Elastizität auf somit kann Bluthochdruck begünstigt werden.

Arginin moduliert das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, welches kurz RAS oder RAAS genannt wird. Das RAAS ist für die Regulierung des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalts verantwortlich und beeinflusst den Blutdruck.

Arginin wirkt pAVK und Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße entgegen:

Patienten, die an der chronische arterielle Verschlusskrankheit an den Extremitäten leiden, können durch eine ausreichende Zufuhr an Arginin Schmerzen beim Gehen lindern. Mehrere Studien belegen die positive Wirkung von Arginin auf pAVK.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße und der Blutgefäße im Gehirn können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen und im schlimmsten Fall tödlich ausgehen.

Bei oxidativem Stress werden im Körper vermehrt freie Radikale freigesetzt, welche Gewebe, Zellen und Moleküle schädigen können. Arginin kann das Ungleichgewicht regulieren vor oxidativem Stress, ausgelöst durch Zigarettenrauch, Hitze und UV-Strahlung, schützen.

L-Arginin beugt erektiler Dysfunktion vor:

Speziell bei älteren Männern kann eine erektile Dysfunktion aufgrund der Verkalkung kleiner Arterien entstehen. Auslöser für eine Erektionsstörung gibt es viele, ist allerdings eine zu geringe Durchblutung die Ursache, so kann Arginin die Gefäßwände entspannen und die Durchblutung verbessern.

Neben der Durchblutung der Penisarterien kann Arginin auch dazu beitragen, dass sich der Schwellkörper leichter mit Blut füllen kann und eine Entspannung der glatten Muskulatur eintritt.

Die Studie von Stanislavov aus dem Jahre 2010 belegt die positive Wirkung von Arginin auf Männer, die an einer Erektionsstörung leiden. Die Kombination aus Arginin und der Maca-Knolle ist ideal, um den Penis anschwellen zu lassen.

Arginin ist bei Diabetes mellitus und Stoffwechselerkrankungen empfehlenswert:

Für Zuckerkranke besteht ein erhöhtes Risiko für diverse Folgeerkrankungen wie beispielsweise der diabetischen Angiopathie, dem diabetischen Fußsyndrom und der diabetischen Nephropathie. Sind die Zuckerwerte über einen langen Zeitraum zu hoch oder zu gering, so können die Arterien verkalken, der Blutdruck kann sich erhöhen und es können Durchblutungsstörungen auftreten. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, eines Herzinfarkts oder Schlaganfall und von Nieren- und Nervenschäden steigt.

Da Arginin Stickstoffmonoxid aktiviert, kann oftmals eine Verbesserung der Insulinsensitivität der Zellen hervorgerufen werden. Aufgrund der schnellen Reaktionszeit kann Insulin schneller aufgenommen werden und somit sinkt der Blutzuckerspiegel. Wird Arginin regelmäßig eingenommen, so besteht die Möglichkeit, dass Diabetiker ihre Dosis an Insulin reduzieren können.

Zudem beeinflusst die semi-essenzielle Aminosäure die körpereigene Insulinproduktion und den Zuckerstoffwechsel. L-Arginin regt sowohl die Produktion als auch die Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse an.

Dank der antioxidativen Eigenschaften von Arginin können sich die Blutzuckerwerte verbessern.
Diese Aminosäure trägt zur Gesundheit der Gefäße bei und sie kann den Gesundheitszustand von Personen, die an Diabetes mellitus oder anderen Stoffwechselerkrankungen leiden, verbessern.

Arginin hilft bei Tinnitus:

Wer an Tinnitus leidet, kann das dauerhafte Pfeifen oder Brummen durch die Einnahme von Arginin reduzieren, sofern Stress oder eine Durchblutungsstörung die Ursachen darstellen.

Arginin ist gut für die Nerven:

Die Aminosäure ist sowohl für die Entwicklung als auch für die Regeneration der Neuronen zuständig.

L-Arginin stärkt das Immunsystem:

Die komplexe Körperabwehr wird unter anderem auch von Arginin beeinflusst.

Arginin unterstützt Vermehrung der T-Lymphozyten:

T-Lymphozyten werden von L-Arginin stark beeinflusst. Die weißen Blutkörperchen stellen einen bedeutenden Bestandteil der körpereigenen Immunabwehr dar, da sie körperfremde Antigene identifizieren.

Arginin fungiert als ein sehr wichtiger Modulator der komplexen T-Zellfunktion. Sowohl die Vermehrung als auch die Differenzierung unterschiedlicher T-Zellen-Gruppen sind von L-Arginin abhängig. Die Aminosäure kann eingenommen werden, um das Immunsystem zu stärken und um Krankheiten vorzubeugen.

Arginin ist für Neu- und Frühgeborene empfehlenswert:

Da das Immunsystem bei Neugeborenen noch nicht komplett entwickelt ist, neigen speziell Frühchen zu Infektionen, die oftmals mit schweren Krankheiten einhergehen.

Nach der Geburt kann die Immunität der Darm-Schleimhaut unterstützt werden. Ein Mangel an L-Arginin zeigt sich bei Neugeborenen durch eine erhöhte Anfälligkeit dafür, dass sich Keime im Darm ansiedeln und dass das kindliche Immunsystem geschwächt ist.

Arginin kann Stress entgegenwirken:

Immer mehr Menschen sind auf der Arbeit oder zu Hause Stress ausgesetzt und Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Darm- und Magenprobleme sind die Folge.
Cortisol zählt zu den wichtigsten Stresshormonen und in stressigen Situationen werden größere Mengen produziert und ausgeschüttet. Hält Stress über einen längeren Zeitraum über an, so kann der chronisch erhöhter Cortisolspiegel zu Übergewicht, Bluthochdruck, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Wer unter Stress steht, kann Folgeerkrankungen vorbeugen, indem der Cortisolspiege durch die zusätzliche Einnahme von L-Arginin gesenkt wird. Chronischer Stress aktiviert den Sympathikus dauerhaft und somit entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Die Herzfrequenz nimmt zu, die Blutgefäße verengen sich, die Verdauung kann Probleme bereiten, die Produktion von Insulin nimmt ab und es können Herz-Kreislauf-Erkrankungen ebenso wie Schäden an den Gefäßen auftreten.

Da L-Arginin eine Vorstufe des blutdrucksenkenden und gefäßerweiternden Stickstoffmonoxids ist, kann diese semi-essenzielle Aminosäure stressbedingten Symptomen entgegenwirken und die Blutzirkulation verbessern.

L-Arginin und Krebs:

Etwa neun Prozent aller Krebserkrankungen könnten vermieden werden! Eine präventive Ernährung versorgt den Körper mit ausreichend Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und auch Aminosäuren wie Arginin.

Arginin kann jedoch das Wachstum von Tumoren begünstigen, wenn der Körper selbst kein Arginin herstellen kann und die Aminosäure als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wird.
Die Aminosäure fördert die körpereigene Produktion von Zytokinen, welche das Immunsystem alarmieren und diverse Zellen in die Region mit den entarteten Zellen senden.

Welche Lebensmittel enthalten große Mengen an L-Arginin?

Nüsse enthalten viel Arginin

Arginin kommt in Lebensmitteln nicht in freier Form vor, sondern sie ist ein Bestandteil der Proteine.
Die semi-essenzielle Aminosäure ist insbesondere in Samen und

  • Nüssen
  • Sesam
  • Erdnüssen
  • Kürbiskernen
  • Hanfsamen
  • Schnittlauch
  • Zwiebel
  • Limabohnen
  • Erbsen
  • Spinat
  • Rosenkohl
  • Milchprodukten
  • Fleisch
  • Fisch

enthalten.
Eiweiß ist ein ausgezeichneter L-Arginin-Lieferant und auch Eier, Parmesan, Milch, Mozzarella und Joghurt enthalten diese wichtige Substanz.


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